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Verbraucherzentrale warnt: Polnische Pflegekraft und Haushaltshilfe legal beschäftigen

Viele Pflegebedürftige stehen vor der Frage: Wie kann man eine polnische Pflegekraft oder Haushaltshilfe legal beschäftigen? Welche Formalitäten sind zu beachten? Pflegeassistenz "Maria" gibt die Antworten.

 

Polnische Haushaltshilfe beim Bügeln, shutterstock_240407548

 

Eine polnische Haushaltshilfe ins Haus zu holen, ist für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen die beste Lösung, um die Pflege zu Hause meistern zu können. Doch oft sind es keine fairen Rahmenbedingungen, unter denen die zumeist polnischen Frauen in Deutschland arbeiten. "Dabei gilt es die Interessen und Wünsche beider Seiten zu berücksichtigen", so die Verbraucherschützer.


Wie nun eine polnische Pflegekraft legal beschäftigen?

Für eine legale Beschäftigung von polnischen Pflegekräften und Haushaltshilfen ist es wichtig, dass die Frauen in Deutschland angemessen bezahlt sowie sozial- und krankenversichert werden. Und: Die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen müssen eingehalten werden. Zu beachten ist, dass es sich bei der sogenannten 24-Stunden-Pflege nicht um eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung handeln darf. Eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden und die Einhaltung einer Mindestruhezeit von elf Stunden zwischen den Einsätzen der polnischen Pflegekräfte ist zwingend vorgeschrieben. Mindestens ein freier Tag pro Woche muss gewährleistet sein.
 
Anders als in einem Pflegeheim kann die Haushaltshilfe keine Rund-um-die-Uhr Versorgung erbringen. Während ihrer Freizeit muss die Betreuung des Pflegebedürftigen anderweitig abgesichert werden. Daher ist es notwendig, dass Angehörige vor Ort sind oder ein soziales Netzwerk nach dem Rechten schauen kann.

Die inzwischen auf über 300.000 geschätzten zumeist polnischen Frauen, die in Deutschland als Pflegekraft oder Haushaltshilfe arbeiten, können von solchen Arbeitsbedingungen nur träumen. Die Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen in Deutschland stellt für sie oft die einzige Erwerbsmöglichkeit dar. Um eine Tätigkeit im Ausland aufzunehmen, verlassen sie ihre eigene Familie.

 

Die Polizei überprüft eine polnische Haushaltshilfe, shutterstock_131903291_Kzenon

 

Verbraucherzentrale warnt vor sog. 24-Stunden-Pflegediensten

 

Bei der ersten Suche im Internet stoßen die meisten auf sog. Vermittlungsagenturen, die mit „Partnern“ in Polen oder anderen osteuropäischen Ländern zusammenarbeiten. Die Agenturen vermitteln von einem polnischen Arbeitgeber „24 Stunden Pflegekräfte", die im Heimatland einen „Dienstleistungsvertrag“ bekommen und mit einer A1-Bescheinung zu Ihnen ins Haus kommen.

 

Die Verbraucherzentrale erklärt:
"Das Entsendeformular A1 bescheinigt jedoch nur, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist. Es gibt keine Aussage darüber, ob die Arbeitnehmerin den in Deutschland gültigen Mindestlohn erhält oder ob Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besteht."
 
Außerdem sind die polnischen „Arbeitgeber“ nur zu dem Zweck gegründet worden, Mitarbeiter anzuwerben, um sie anschließend nach Deutschland zu schicken. Und das ist illegal. Um einen Arbeitnehmer ins Ausland entsenden zu dürfen, muss der Arbeitgeber seine Leistungen auch „gewöhnlich“ im eigenen Land anbieten und die Pflegekraft muss bereits beschäftigt gewesen sein.

 

"Pflege"-Hilfskräfte mit eigenem Gewerbe

Beim ersten Blick scheint es die kostengünstigere Lösung zu sein. Sie bewegen sich jedoch grundsätzlich in einer rechtlichen Grauzone zur Scheinselbstständigkeit. Bei einer Überprüfung droht ein Strafverfahren, die Nachzahlungen von Sozialabgaben und Steuern sowie empfindliche Bußgelder.

Die Prüfung einer 24-Stunden-Pflegetätigkeit kommt schnell zu einem Ergebnis: Die Pflegekraft ist in den Haushalt des Pflegebedürftigen integriert, verwendet die Arbeitsmittel, die ihr dort zur Verfügung gestellt werden, und wird in ihrer Tätigkeit von den aktuellen Bedürfnissen des Pflegebedürftigen bestimmt.

Die Pflegekraft wird von dieser Arbeit in einem Umfang beansprucht, der ihr zeitlich keinerlei Raum für weitere Arbeitseinsätze belässt. Das Vorliegen einer abhängigen und damit in den einzelnen Zweigen der gesetzlichen Sozialversicherung versicherungspflichtigen Tätigkeit ist offensichtlich.

 

Ohne Risiko und Stress: Pflegeassistenz "Maria"

Polnische Pflegekraft legal beschäftigen: Unsere Pflegekräfte verfügen alle über einen deutschen Arbeitsvertrag, sind kranken- und sozialversichert. Gehen Sie also kein Risiko ein. Beauftragen Sie uns mit der Betreuung Ihres Angehörigen und vereinbaren jetzt ein Beratungsgespräch.

 

 

Bild 1: Polnische Haushaltshilfe beim Bügeln, shutterstock_240407548

Bild 2: Die Polizei überprüft eine polnische Haushaltshilfe, shutterstock_131903291_Kzenon

 

In drei kurzen Schritten zu Ihrer persönlichen Haushaltshilfe. Pflegeberatung jetzt.

Pflegebedürftige fragt einen Beratungstermin beim Pflegeberater an

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2. Schritt:

 

Unser Pflegeberater setzt sich mit Ihnen zum gewünschten Termin in Verbindung. Er wird Ihre Fragen beantworten und mit Ihnen den weiteren Ablauf besprechen.
Ihre Pflegekraft kommt zu Ihnen nach Hause

3. Schritt:

 

Zum vereinbarten Termin kommt Ihre polnische Pflegekraft zu Ihnen nach Hause und kümmert sich um Sie und Ihren Haushalt.
 
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